Burnout Symptome – So kannst du sie erkennen.

Burnout

Was ist ein Burnout & welche Burnout Symptome gibt es?

Unsere Welt da draußen fordert uns immer mehr heraus. Wir werden ununterbrochen Unmengen an Stressfaktoren ausgesetzt, sei es beruflich oder auch privat. Daher übersieht man auch gerne mal die schleichenden Burnout Symptome.

Wie oft müssen wir uns heutzutage beweisen? Wie oft konzentrieren wir uns vorwiegend auf den Druck des Wettbewerbs im Leben? Wir haben Ängste unseren Arbeitsplatz zu verlieren, fühlen uns überfordert, machtlos und vergessen letztendlich das Wichtigste, uns Selbst. 

Die Anzahl der Erkrankungen an dem Burnout Syndrom ist in den letzten Jahren um ein vielfaches gestiegen. dementsprechend stieg auch die Menge der Burnout Symptome. Wieso ist das denn heutzutage so und wieso wird es immer schlimmer? Weil uns der Druck des Lebens, unserer Gesellschaft und der ständige Kampf um das Überleben, zu sehr belastet. Gerade Menschen in Führungspositionen und Personen welche hauptsächlich auf emotionaler Ebene arbeiten und den Schicksalsschlägen ihrer Kunden oder Patienten ausgesetzt sind, sind oftmals von derartigen Überlastungen betroffen.


Was sind die bekannten Burnout Symptome?


Zu den häufigsten Symptomen eines Burnout Syndroms zählen anhaltende Abgeschlagenheit, Leistungslosigkeit und das Gefühl des Ausgebranntseins. Diese Beschwerden begleiten den Betroffen manchmal über Monate oder sogar Jahre. Hinzu kommt, dass der Erkrankte oftmals den Sinn im Leben verliert, lustlos und reizbar ist. Die psychische Belastung führt unbehandelt zu körperlichen, emotionalen und geistigen Beschwerden, welche das Leben nicht mehr lebenswert machen.

Das Gefühl in einem Hamsterrad zu leben und viel zu wenig aus seinem Leben herausholen zu können, verursacht nach längerer Zeit depressive Erschöpfungszustände. Der Burnout Erkrankte fühlt sich unglücklich, ausgebrannt und machtlos. Er kennt keinen Ausweg mehr aus seinen Problemen. So eine Person wird es auch nicht leicht haben diesen Zustand ohne Hilfe zu besiegen. Deshalb ist ein Gespräch mit einem Arzt oder Therapeut mehr als nur empfehlenswert.

Die anfänglichen eher unspezifischen Symptome eines Burnout Syndroms können sich unbehandelt zu völliger Arbeitsunfähigkeit oder sogar Suizid entwickeln. Der Erkrankte glaubt fest daran versagt zu haben und zieht sich auch in vielen Fällen von den Freunden und Kollegen, zurück. Die Burnout Symptome ähneln den einer Depression und sind hier nur mithilfe von professioneller Beratung eines Arztes identifizierbar.


Die häufigsten Burnout Symptome:

> Schlechte Laune, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen

> Lustlosigkeit, innere Leere und Sinnlosigkeit

> Das Gefühl versagt zu haben und Verzweiflung

> Erschöpfung, ständige Kraftlosigkeit und Müdigkeit

> Angstzustände, Konzentrationsstörungen

> Schlafstörungen wie Probleme beim Einschlafen, Ausschlafen oder auch ständiges Aufwachen in der Nacht

> körperliche Symptome wie Magen-Darm Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, häufige Infekte, Schwindel, Herzrasen und Hörstörungen
 

Welche Arten von Burnout gibt es?


Zu einem Burnout kann es durch Überlastung und Überforderung kommen. Große Verantwortung führt oftmals dazu, dass sich der Mensch überfordert fühlt. Sein Verantwortungsbereich ist so groß, dass er das Gefühl hat, es alleine nicht stemmen zu können. Hinzu kommt noch der Zeitdruck, welcher den Betroffenen überhaupt nicht mehr durchatmen lässt.

Als Führungspersönlichkeit mit großer Verantwortung oder Familienoberhaupt der die finanzielle Last alleine trägt, ist diese Art von Burnout keine Seltenheit. Ein anderer Auslöser für ein Burnout Syndrom ist die ständige Unzufriedenheit.

Bekommt ein Angestellter im Beruf keinerlei Anerkennung trotz seiner Mühe und guter Leistung, so fühlt er sich nicht gewertschätzt. Wenn der Ton unter der Kollegen oder das Verhalten der Vorgesetzten nicht sonderlich respektvoll ist, kann es ebenfalls dazu führen, dass der Angestellte immer mehr ausgebrannt wird. 

Zukunftsängste sei es beruflich oder privat wie auch finanziell führen ebenfalls dazu, dass der Betroffene in ständiger Anspannung lebt und sein Leben nicht mehr in vollen Zügen genießen kann. Somit lässt sich sagen, dass das Ungleichgewicht zwischen Leistung und Anerkennung oder allgemeiner Wertschätzung aber auch das Fehlen an Ausgleich, die Hauptauslöser für das Ausgebrannt sein, sind.


Es gibt 4 besonders anfällige Personengruppen:

Der Ehrgeizige

Er ist so an seinem Erfolg orientiert, dass er die Warnsignale seines Körpers ausblendet, nur um am Ziel anzukommen. Er gönnt sich keine Pausen oder Ausgleich und führt so zu enormen Stressansammlungen. Sein Erfolg ist für ihn die Bestätigung seines Selbst. Er kennt keine Entschuldigung für seinen Misserfolg.

Der Perfektionist

Er hat sehr hohe Anforderungen an sich selbst und duldet keine Fehler. Ein Perfektionist setzt sich oftmals viel zu hohe Ziele, die er letztendlich nicht erreichen kann. Die Anerkennung anderer ist so einer Person sehr wichtig, wenn sie keine Anerkennung bekommt, ist sie um jeden Preis bemüht alles noch besser zu machen.
Dies führt leider dazu, dass der Betroffene seine Batterie komplett leer schöpft und jegliche Burnout Symptome übersieht. Selbst in dem Zustand der Erschöpfung möchte solch eine Person weiter machen, jedoch verweigern der Körper und Geist die Leistung.

Der Helfende

Dieses Persönlichkeitsmerkmal führt dazu, dass der Betroffene für jeden da sein möchte und für jeden ein offenes Ohr haben möchte, nur nicht für sich selbst. Er ist so darauf fixiert anderen zu helfen und sie bei Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen, dass er sich selbst vergisst. Er ist immer für alle da und muss mit den Konflikten und Wehwehchen anderer umgehen. Das wirkt sich langfristig natürlich sehr belastend auf seine Gesundheit aus.

Der Ich sage niemals Nein Typ

Durch fehlendes Selbstwertgefühl tun sich die Menschen schwer anderen Grenzen zu setzen und nehmen die Meinungen anderer hin um Konflikte und Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Sie haben das Gefühl nicht Nein sagen zu dürfen, da sie sonst mit negativer Reaktion des Gegenübers rechnen müssen. Dieses Verhalten hat seinen Ursprung oft in der Kindheit. 

Das ständig unterdrückte Kind welches seine Meinung nie äußern und seine Gefühle nie zeigen durfte, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer solchen erwachsenen Person entwickeln. Ein nicht Nein Sager wird oft von seinen Mitmenschen ausgenutzt und hat auch dieses Gefühl ausgenutzt zu werden. Er versucht es immer allen recht zu machen und fühlt sich im nach hinein überfordert. Er vernachlässigt seine eigenen Pflichten und verzichtet sogar auf seine lang ersehnte Freizeit.


Wie kann ich einem Burnout Syndrom vorbeugen & rechtzeitig Burnout Symptome erkennen?


Wichtig ist es ausreichend Ausgeglichenheit im Leben zu schaffen. Das Leben dreht sich nicht nur um den Erfolg, Geld, Arbeit und Verpflichtungen. Jeder von uns darf und sollte sich auch Zeit für sich nehmen und auch mal das Leben genießen. Wer mit Stress und Druck richtig umgehen will, muss sich mit Stressbewältigungsstrategien auseinandersetzen und diese auch richtig anwenden. Das professionelle Selbst-Coaching von Thomas Pfennig wird dir dabei behilflich sein. Der Kurs zeigt dir, wie du richtig mit Stress umgehen kannst und bringt dir bei, in verschiedenen Situationen Ruhe zu bewahren und entspannt zu bleiben.*

Wie kann ich mich in meinem Berufsleben entlasten, um einem möglichen Burnout vorzubeugen?


Auch wenn ein Burnout Syndrom bereits eingetreten ist, sind oft simple Lebensumstellungen ein guter Anfang für eine erfolgreiche Therapie, welche jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich ablaufen kann. Der behandelnde Arzt oder Therapeut wird in erster Linie versuchen eine eventuelle Depression auszuschließen, da diese anderweitig zu behandeln ist. Sie ist aber als psychische ernst zunehmende Erkrankung anzusehen, obwohl die Symptome bei beiden Erkrankungen kaum abzugrenzen sind.


Die folgenden 7 Punkte können Abhilfe zur Vorbeugung sowie Therapie eines Burnout Syndroms schaffen


Was tun, wenn ich bei jemanden ein Burnout Syndrom vermute?

Ich selbst hatte im Familien und Freundeskreis Fälle von einem Burnout Syndrom und natürlich wollte ich die Betroffenen soweit es geht entlasten und unterstützen, auf dem Weg zur Besserung.


Wichtig ist es für den Betroffenen da zu sein und ein offenes Ohr zu haben. Du solltest zeigen, dass du volle Verständnis hast und bereit bist ihn aktiv zu unterstützen. Gerade bei Familienmitgliedern und guten Freunden ist die zwischenmenschliche Nähe bereits vorhanden und erleichtert uns die Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zur Besserung. 


Wenn du selbst von einem Burnout betroffen bist, ist es wichtig eine vertraute Person damit bekannt zu machen. Auch, wenn es dir schwer fällt darüber zu reden. Du wirst merken, dass ein Gespräch helfen kann und viele Probleme gemeinsam leichter zu bewältigen sind. Trau dich. Spreche mit deinem Partner, Mutter, Vater, Freund oder Freundin. Sei ehrlich und offen. Am Ende des Gesprächs wirst du dich besser und leichter fühlen.



So habe ich meinen Liebsten geholfen mit ihrer Last umzugehen und das kannst du auch

  • Zuhören und da sein: Zeige, dass du da bist und den Betroffenen unterstützen möchtest. Er soll das Gefühl haben nicht alleine mit seinen   Problemen da zu stehen. Zeige vollste Verständnis und vermittle ihm, dass er keine Schamgefühle haben muss.
  • Gründe für die Probleme finden und aufschreiben: Führe ein intensives und ehrliches Gespräch mit dem Betroffenen und notiere mit ihm gemeinsam alle Gründe für sein Ausgebranntsein.
  • Bei finanziellen Problemen empfiehlt sich eine genaue Einnahmen- und Ausgabenplanung bis ins Detail durchzugehen. Bei finanziellen Problemen neigen die Menschen oftmals dazu, die nicht bezahlten Rechnungen einfach in die Ecke zu werfen, ohne sie anzusehen. Das   Problem verschwindet jedoch nicht dadurch, sondern wird nur unter den Teppich gekehrt. Ein ordentlicher Plan für die Rückzahlung von Schulden wird große Erleichterung mit sich bringen. Unterstütze die Person beim Durchführen von Telefonaten für eventuelle Zahlungsterminverschiebungen. Am Ende wird sie dir dankbar sein, dass du mehr Ordnung in ihre Finanzen reingebracht hast. Das tolle daran ist, dass die finanziellen Probleme gar nicht mehr so groß erscheinen, wenn man sie ordentlich durchgepant hat. Das wahre Problem ist oftmals die Angst davor, sich die offenen Zahlungen anzusehen. 

Alternativen finden

Im Falle von beruflichen Problemen muss je nach Art und Weise des Problems vorgegangen werden. Es spielt eine große Rolle, ob der Betroffene seine eigenen Anforderungen zu hoch stellt und sich selbst überlastet, oder sein Arbeitsumfeld für sein schlechtes Wohlbefinden gesorgt hat. In beiden Fällen muss eine Veränderung stattfinden. Informiere dich mit ihm gemeinsam über alternative Möglichkeiten in seinem Beruf. Vielleicht macht ein Jobwechsel einen Sinn? 

Dies Wäre bei schlechter und belastender Atmosphäre oder Mobbing, welche zu dieser extremen Überlastung geführt haben, empfehlenswert. Den Betroffenen solltest du mit solch einem Problem jedoch niemals alleine lassen. Manchmal sind wir in unseren Problemen so tief versunken, dass wir es alleine nicht schaffen Lösungen zu finden. Gerade weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, hat er Angst vor Veränderungen. Und auch wenn der Betroffene Ausreden und Erklärungen sucht, solltest du dran bleiben bis ihr gemeinsam eine Lösung gefunden habt. Ohne eine Veränderung wird die Situation nicht besser werden. Bewahre also du einen klaren Kopf und informiere dich. So kannst du am besten helfen.  HumanTrust ist hierbei ein erfolgreicher Helfer. Du kannst mal in die kostenlosen Videos reinschnuppern. Ich bin sicher es wird dir gefallen.*



Jetzt kommt die Zeit der Umstellung

Ausgleich schaffen


Schlage ein paar interessante Sportarten oder Freizeitaktivitäten, vor die du gemeinsam mit dem Burnout Betroffenen unternehmen kannst. Sport hilft uns Stress abzubauen und schafft einen klaren Kopf. Deshalb ist es für uns so wichtig rauszugehen.

Ernährung umstellen

Abwechslungsreiche Ernährung versorgt uns mit ausreichend Mikronährstoffen, hilft uns ausgeglichenes Leben zu führen, stärkt das Immunsystem und unterstützt uns beim Umgang mit Stress. Wenn dir also schlechte Ernährungsgewohnheiten bei dem Betroffenen aufgefallen sind, kannst du ihn auf diese aufmerksam machen und Veränderungen anstreben. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zu gesunder Ernährung.

Veränderung der Lebenseinstellung

Es ist wichtig die Lebenseinstellung zu verändern, um das Leben auch wieder genießen zu können. Die Umstände des Lebens mit mehr Leichtigkeit und weniger krampfartiger Anhaftung zu akzeptieren macht das Leben lebenswerter. Eine Bewusstseinserweiterung kann hier Abhilfe schaffen. Diese unterstützt bei Umgang mit Problemen und lässt uns das Leben und Verhalten von anderen leichter verstehen.

Wenn du dich unglücklich fühlst und dich nach einer Veränderung im Leben sehnst, dann warte nicht zu lange. Jeder von uns hat schon mal eine schwierige Lebensphase erlebt. Wenn diese jedoch zu lange andauert, kommt jeder von uns irgendwann an seine Grenzen. Du machst dir und deinen Liebsten einen großen Gefallen, indem du jetzt nach Lösungen suchst.

Das letzte was wir im Leben sehen möchten ist, wenn ein Mensch den wir über alles lieben, leidet, denn dann leiden wir mit ihm. Handle jetzt und befreie dich von der Last. Für jedes noch so große oder kleine Problem gibt es eine Lösung. Und weil du diesen Artikel liest, bist du bereits auf dem richtigen Weg. Ich wünsche dir viel Kraft und Energie.

Schaue dir unbedingt noch die Videos von HumanTrust an, sie sind so wertvoll, motivierend und werden dich in vielen Lebensphasen unterstützen.*


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